Was die Welt verändert

Der Satz, den ich gestern in den NetzwerkEINS-Impulsen in die Welt hinausgeschickt habe, ist zu mir zurückgekehrt: „Jede unserer Entscheidungen im Alltag zählt, da sie die Welt verändert.“ Ich sass auf dem Velo, der Morgen war ebenso frisch wie kalt, ich unterwegs zu einer Weiterbildung in einem Team, das ich noch wenig kannte. Da kam mir der Satz entgegen und fuhr mir ein: Dieser Moment ist alles. Ich fahre durch diesen Morgen, ich bin Teil dieses Verkehrs, ein wacher Teil, sorgsam, aufmerksam für mich und die anderen. Ich fahre durch diesen Morgen, es ist das Leben. Das Leben ist frisch, weckt mich. ich weiss nicht genau, zu wem es mich führt. Dieses Leben ist aufregend, ist ungewiss. Das sind jetzt meine Worte, mit denen ich nachzuzeichnen versuche, was dieser Satz in mir geweckt hat, immer wieder, in gar nicht so wenigen der unzähligen Begegnungen und Entscheidungen dieses Morgens. Letzte Woche las ich in den NetzwerkEINS-Impulsen von Barbara, dass nicht die Zeit vergeht, sondern wir durch die Zeit gehen. So ist es jedenfalls bei mir hängengeblieben. Wir gehen durch die Zeit und sie schaut verschieden aus je nachdem, ob mein Herz Liebe oder Angst verströmt. Das färbt mein Sehen, färbt die Zeit um mich und vor mir. Auf jede Entscheidung kommt es an. Es ist immer wieder die Entscheidung zwischen Angst und Vertrauen. Beide verändern die Welt, aber in verschiedene Richtungen. Martin Steiner

#Martin #meditation

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"Jeder Mensch ist ein einmaliger Ausdruck des Universums. Er entscheidet mit, wie die Evolution auf unserem Planeten weiter vorangeht." Anna Gamma: "Ruhig im Sturm" (2015)

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