Das buddhistische Grundprinzip der Selbstlosigkeit

Nur in einem gestärkten Zustand können wir tiefer schauen und haben die nötige Kraft, um uns zu lösen. Im geschwächten Zustand kann es eigentlich nur noch um Selbsterhaltung gehen. Wir brauchen also erst einmal ein sicheres Selbstgefühl und einen guten Zugang zu unseren Ressourcen, um dann weiter zu gehen und zu erkennen, dass wir mehr erreichen können, als nur gut zu funktionieren. Mit einem guten Selbstgefühl können wir uns zwar im Kreislauf des Lebens behaupten und „mitschwingen“, bleiben dann jedoch auch weiter gefangen in diesem Kreislauf aus stetigem Wechsel zwischen Glück und Leiden und immer mehr Leiden. Zur endgültigen Befreiung müssen wir uns auch von unseren Ego-Illusionen befreien.

Aus Matthias Ennenbach, Buddhistische Psychotherapie, S. 84

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